9/12/2014

Ein perfekter Freitag

Also heute hatte ich einen echt tollen Tag. Ich hatte in Chemie einen Test "geschrieben" und mit 91 Punkten, eine ganz gute Leistung hingelegt. Das coole an diesem Test war jedoch, dass man ihn mit Hilfe von speziellen Geräten gemacht hat. Wir haben auf dem Blatt nur die Fragen stehen gehabt und die Lösungen haben wir in ein kleines Gerät eingegeben. Dieses Gerät sah eigentlich diesen alten Handys mit 9 Tasten ähnlich. Es gab einen kleinen Bildschirm und die oberen Tasten waren A-B-C.
Es war total cool. Das Ergebnis wurde einen sofort nach dem Bestätigen mitgeteilt. Der Lehrer teilte einem anschließend mit, welcher Note das entspricht. Wirklich witzig ist, dass man am Montag eine zweite Chance bekommt, wenn man den Test verhauen hat. Das ganze nennt sich "Retake" und nur die bessere Note zählt. Anschließend hatte ich noch ein Fotoshotting, mit einer Frau vom Schul-Newsletter. Sie machte Fotos von uns drei Austauschschülern, was echt Spaß gemacht hat. Extra für dieses Foto zog ich mein "Martian-T-shirt" an. Welches ich echt toll finde. Die Martians sind die Schüler und Sportmannschaften meiner Highschool. Also bin ich ein Teil davon. In der Mittagspause liefen wir durch die Schule. Ich aß zusammen mit einigen von meiner Chemie-Klasse im Musiksaal, da man dort im Gegensatz zur völlig überfüllten Cafeteria in ruhe essen kann. Nebenbei erwähnt ich nehme mir immer meine Sandwiches mit, da die Sandwiches zwar mit 3.25$ im Menü echt billig sind, jedoch auch genauso schmecken. Das Fleisch beispielsweise schmeckt richtig nach Plastik. Letztes Mal habe ich dann ein Vegetarisches Sandwich genommen, was aus Unmengen von Käse bestand und Peperoni, also nicht so der Hit. Andere Menüs sind, was alle immer bemängeln, gesündere Sachen, beispielsweise ein Apfel oder so. Bevor ich jedoch sowas nehme, kann ich mir auch gleich mein Zeug von zuhause mitbringen.  Nach dem Essen sind wir noch etwas durch den Hallway, das ist der einzige Gang, durch den alle Klassen miteinander verbunden sind, gelaufen. Wir liefen an Automaten vorbei, an denen sich die anderen Chips kauften. Wir liefen weiter und kamen zum Schulshop. Dieser Laden ist echt so cool. Es gibt dort viele Sorten Klamotten, so auch mein Martian-T-Shirt. Das geilste ist jedoch, dass du dort frisches Popcorn, Slushies und Cookies bekommst. Klar probierte ich das Popcorn, da fiel mir auch schon ein, dass das Popcorn in den USA salzig ist und unser eigentliches Popcorn Kettle Corn ist.Naja war trotzdem ein leckerer Snack. Nach der Mittagspause hatte Geschichte und Psychologie. Im Anschluss daran gab, wurde unser Klassenfoto aufgenommen, hierzu stellten wir uns auf dem Football-Feld in Form einer 15 auf. Für das Foto, welches in das Jahrbuch kommt, hatten wir uns extra alle weiß gekleidet. Das Foto aufzunehmen war schwieriger, als es sich jetzt anhört. Emily und Ich wusste zwischen durch Mal überhaupt nicht, wo hin. Naja, am Ende standen wir am oberen Ende der 5. Es war kalt und trotzdem haben wir versucht Spaßfotos zu machen. Am Abend waren wir noch so hammer essen. Es war ein Fischretaurant mit 
Kabeljau mit Kartoffelbrei
dem Namen O' 
Lachs mit Honig-Kartoffelbrei
Malleys Galleys. Meine Gastmutter hat Lachs gegessen und Kartoffelbrei mit Honig. Ich wiederrum Kabeljau mit gewöhnlichem Kartoffelbrei. DerKartoffelbrei ist die Eisball ähnliche Kugel.



Woche 3 - Alles so groß und unbekannt!

Also diese Woche war genauso, wie andere Wochen von so vielen unterschiedlichen Sachen bestimmt. Um die Frage vieler gleich vorne weg zu nehmen, ich habe mit vielen Bekanntschaft geschlossen, jedoch bisher noch keine richtigen Freundschaften. Gleich am Anfang der Woche hab ich nochmal mein Stundenplan geändert. Mit den mathematischen Begriffen war ich echt für den Anfang überfordert. Jetzt hab ich mit Hilfe meines Area Reps in Journalistik gewechselt, nicht nur ich, sondern auch meine Gastmutter vermuten, dass das besser zu mir passt. Die Woche war sonst auch echt toll ich hatte mir, da ich jetzt kein Mathe mehr habe, ein deutsches Mathebuch bestellt, das ich ein paar der alten Sachen für die bevorstehende Oberstufe wiederholen konnte. In der Schule glaube ich, dass es besser läuft als in der ersten Woche. Besonders Chemie macht mir Spaß.
Ich war am Donnerstag in Walmart und habe einen weiteren Streuselkuchen gebacken, da der meiner Gastfamilie super geschmeckt hat.  Diesmal ist er wesentlich besser gelungen. Ich hatte das doppelte Rezept gemacht und es ergab einen Streuselkuchen, wie zuhause. Bezüglich Walmart, ist eigentlich ein Laden, wie jeder andere, jedoch viel größer als ein gewöhnlicher Real. Es gab Elektrowaren, Kleidung, Möbel, Bastelartikel und natürlich die gewöhnlichen Supermarkt-Artikel. Es gab auch deutsche Artikel, die ich entdeckt habe. Unteranderem Haribos, jedoch waren die in so großen Packungen, dass man die sowieso nicht essen konnte. Es gab ebenso Milkas, diese waren aber mit fast 5 Dollar je Tafel extrem teuer, da war selbst die Lindt Schokolade mit 3 Dollar, was fast, wie bei uns ist, billiger.  Diese Woche sehnte ich mich sowieso ziemlich nach deutschen Produkten, den ich wünscht sich neben der Vielzahl an amerikanischen Produkten auch mal irgendetwas vertrautes zu sehen. Naja meine Mutter sendet mir ein paar Päckchen Haribo und Milka. Naja heute war Fototag, ich finde mein Foto echt super. Ihr könnt dieses Foto demnächst auf der Website der Schule unter Foreign Exchange Student anschauen.

9/05/2014

Schon 2 Wochen?

Nun bin ich seit 2 Wochen in den USA, hierzu hatte ich einen Streußelkuchen gemacht. Es war mir wichtig, dass ich etwas besonderes mache. Wir gingen einkaufen. Wir waren in mehreren Geschäften, doch keiner hatte Backhefe oder Vanillezucker. Sie kannten es, hatte es jedoch alle mittlerweile aus dem Programm genommen. Als ich dann nachgefragt hatte, wurde man gefragt, was man mit so altem Zeug wolle. Naja trotzdem hatte ich den Kuchen irgendwie hinbekommen. Mit Trocken, statt Backhefe, mit Vanillewurzel, statt Vanillezucker. Es hatte dann doch alles geklappt und ich brachte einen ordentlichen Teig zustande. Ich lies ihn gehen, doch nach ungefähr einer halben Stunde ist der einfach noch nicht so aufgegangen gewesen, wie ich das aus Deutschland kenne. Trotzdem rollte ich ihn aus. Vorteilte den Pudding drauf und bestreute ihn mit den Streußel. Es sah echt Hammer aus! Während ich ihn backen lies, ging ich zu einem Treffen mit meinem Area Rep und mein Gastbruder sollte ihn herausholen, was er auch tat.
Mit meinem Area Rep gingen wir essen und sie erklärte uns verschiedene Sachen zu Kurztrips nach Kanada, Regeln unserer Gastfamilien und Verboten der Organisation. Außerdem bekamen wir ein T-Shirt ´von Michigan Geschenk, sah echt toll aus, meins war nur L und viel zu groß. Also tauschte sie es um.
Auch wenn der Kuchen etwas zu dünn war, schmeckte er echt lecker und wir machten uns über den Kuchen her. Ich freute mich sehr, dass er uns allen geschmeckt hatte.

Zu meinen 2 Wochen Aufenthalt in den USA: Eigentlich ist bisher alles perfekt gelaufen und ich hatte keine Probleme meine Gastfamilie ist super nett. Zwischendurch hatte ich zwar kein Heimweh, aber Momente in denen man über Zuhause nachdachte und dann automatisch eine schlechte Stimmung bekommt. In solchen Momenten gehe ich jetzt immer zu meiner Gastfamilie und lass mich ablenken.
Die Schule ist echt noch etwas taff, besonders in Fächern, wie beispielsweise Psychologie, da ich in diesem Bereich die Begriffe nicht so recht kenne. Trotzdem macht es mir viel Spaß, habe schon viele Leute kennengelernt, die mir auch, wenn ích etwas nicht verstehe helfen.
Somit ist alles in Ordnung.


9/02/2014

Mein Erster Schultag an einer Highschool

Mein erster Schultag war echt taff. Ich stand um 6.30Uhr auf, war eigentlich noch total müde. Ich wurde von meinem Gastbruder zur Schule gefahren, er geht ebenfalls in die gleiche Jahrgangsstufe, wie ich. Ich hatte vor der Schule noch Home Class, dass ist eine Zeit die hauptsächlich nach den Ferien für Neuigkeiten und Ankündigungen angedacht ist. Als ich rein kam herrschte regelrechtes Chaos. Als war unglaublich Laut. Anschließend hatte ich meine erste Stunde Englisch. Das war echt cool. Ich sollte mich als neues Gesicht vorstellen. Ich stellte mich vor und jeder schaute auf mich. Wow war das aufregend. Naja meine Aufregung wurde gebremst, da ich während des Unterrichts erfuhr, dass ich ein Senior Capstone Project machen muss. Ich hatte keine Idee, was das ist und was ich machen sollte und es ist wichtig für meinen Abschluss. Naja nächste Stunde war Pre-engineering, dieses Fach hatte ich nur gewählt, weil ich unbedingt etwas besonderes wählen wollte, was ich in Deutschland nicht wählen kann. Doch sofort merkte ich, dass dieses Fach nichts für mich ist. Ich interviewte in einer Fragerunde Nick, danach sollte man die jeweils andere Person der Klasse vorstellen. Anschließend an diese Stunde hatte ich Social Global Issues, ein Fach welches die Weltprobleme behandelt. Ich sass neben Emily einer Austauschschülerin aus Australien. Wir verstehen uns eigentlich recht gut. Wir arbeiteten zusammen an einer Partnerarbeit, als auch schon die Stunde zu Ende war. Anschließend hatte ich Chemie, dass war das erste Fach, dass so ist, wie in Deutschland. Die englische Begriffe ähneln auch sehr den deutschen Begriffen. Der Lehrer war witzig und spricht deutsch. Wir ließen zum kennenlernen einen Ball durchgehen und immer wenn die Musik stoppte, musste die Person, bei der der Ball gerade war eine Frage beantworten. Ich lachte viel mit meinen Mitschülern. So fand ich auch die erste Clique mit der ich in der Lunchpause abhing. Nun ging ich in US History, war ganz Okay, doch der Lehrer hörte sich selbst gerne reden. Wir haben die Stunde eigentlich nichts gearbeitet und teilweise hat er Diskussionen mit sich selbst geführt. Meine letzte Stunde war Psychologie. In dieser Stunde schrieb ich meinen ersten Test. Das war ein Blatt mit 4 Fragen, die du im Buch nachschauen durftest und nach ein paar Sekunden hast du die passende Textstelle gefunden, also wär mit dem Index klar kommt sollte mit diesem Test keine Probleme gehabt haben. Mein Psychologie-Lehrer nennt  mich immer "Germanguy", was echt zumindest meines Erachtens ein super Spitzname ist. Nun fuhren wir kurz nach Hause, um mein Sportzeug zu holen, den wir gingen in ein Fitnesszentrum, um Tennis zu spielen. Ich war darin echt schlecht, doch trotzdem hat sich mein Gastbruder viel Zeit genommen mir alles zu erklären. Anschließend gingen wir nach Hause, um etwas zu essen und mein Zeug wieder abzustellen. Ohne Pause ging es zurück in die Schule. Es stand ein Robotics-Meeting an und ich bin neues Mitglied, sodass ich da auf jeden Fall hin wollte, trotz aller Müdigkeit. Das Treffen war auch echt spaßig, viele der Mitglieder kannte ich jetzt schon. Das Treffen ging bis 22 Uhr. Resultat: Ich bin jetzt in einer Arbeitsgruppe, die ein Infobroschüre erstellt und bin bei verschiedenen Veranstaltungen eingetragen. Der gesamte Tag ist echt super gelaufen und war unglaublich aufregend, aber auch anstrengend! Ich war total K.O.

8/25/2014

Ab ins Mittelalter

Michigan Renaissance Festival: Gate Admission Tickets and Season PassesHeute haben wir den Tag auf einem Renaissance Festival verbracht. Dieses findet jedes Wochenende im Sommer statt. Es ist eigentlich nicht, wie ein Mittelalterlicher Markt. Es werden zwar auch Sachen in Ständen verkauft, jedoch ist diese Anlage fest und außerdem sind dort mehr Shows. Es war echt cool. Wir gingen dort mit einer Bekannten meines Gastbruders hin. Als wir dort ankamen war ich erst mal von der Vielzahl an Menschen geschockt, die durch den Eingang auf das Gelände stürmten. Eine Vielzahl davon war sogar passend gekleidet und geschminkt. Wir liefen die Stände und Läden ab. Außerdem schauten wir uns die Shows an. An einigen Ständen konnte man auch etwas spielen. Die Bekannte fragte mich, ob ich schon mal mit Tomaten nach jemandem geworfen hätte. Ich entgegnete ihr, dass ich das noch nicht getan hatte. Sie meinte darauf, dass ich das unbedingt mal tun muss. So kauften wir 3 Tomaten und warfen an dem Stand 2 Leute ab, die dich mit gemeinen Sprüchen aufstacheln. Sie traf mit ihren 3 Würfen niemanden, jedoch ich der normaler Weise echt Sch**ße in allem, was mit Werfen zutun hat ist, traf einen der Männer. Es war wirklich witzig gewesen. Wir aßen "Schneebälle", was eigentlich unseren Windbeuteln ähnelt nur ohne Creme ist. Somit eigentlich nur in Fett gebratene Teigbälle sind. Es war eigentlich recht lecker, jedoch sowas von Fettig. Später kamen wir auch an einem Stand vorbei, bei dem du deine eigene Hand aus Wachs haben kannst. Ich wollte so eine machen. Es kostete auch nur 8$, was auch nicht die Welt ist. Also musste ich meine Hand zuerst in Eiswasser tun. Anschließend wurde meine Hand von einer Frau in das heiße Wachs getan. Das musste ich nun 11-mal wiederholen. Da ich meine Hand bewegt hatte (könnte ich mich nicht dran erinnern) sind Löcher in die Wachs-Schicht gekommen, weshalb immer wieder heißer Wachs durch gekommen, obwohl normalerweise die untere Schicht abkühlen soll. Auf jeden Fall ist die Hand nichts geworden und ich durfte eine neue machen. Leider hatte ich die Frau einfach nicht verstanden, sie sprach meines Erachtens sehr undeutlich und mein Gastbruder und seine Bekannte mussten mir helfen. Diese mal machte ich eine einfachere Pose, diese Mal klappte es auch ganz gut, jedoch war meine Haut von dem heißen Wachs etwas rot und tat etwas weh. Als die Dame das bemerkte meinte Sie nur, dass das davon käme, dass ich als ich eine Faust gemacht habe meine Fingernägel in die Haut gestochen hätte. Natürlich war dem nicht so. Naja auf jeden Fall schauten wir noch etwas herum und gingen dann heim.

8/23/2014

1. Tag

Ortonville Downtown Development AuthorityHeute war ich bereits um halb Neun wach, trotz des langen Tages gestern. Ich machte mich dann im Bad fertig und ging runter. Dort wurde ich sofort von meiner Gastmum begrüßt und umarmt. Das war sehr herzlich. Zum Frühstück gab es Waffeln mit Blaubeeren drinnen und Obst. Außerdem gab es Tee und Milch. Ich war nach diesem ausführlichen Frühstück bereit in den Tag zu starten. Mein Gastbruder nahm mich mit auf ein Stadtfest, bei dem ich auch schon einige Leute kennenlernte. Leider war ich an diesem Tag einfach zu müde, um mir die Namen zu merken und ernsthaft mit ihnen zu reden, ich wäre bei nahe währenddessen eingeschlafen. Auf diesem Fest waren auch mein Gastdad und meine Gastmum. Ich schaute mich auf dem Fest um, es gab eigentlich viele Sachen, die unseren Festen ähneln. Es gab aber auch dieses Eis, auf das man Sirup macht (hab's probiert, schmeckt ganz gut), es gab Popcorn (salzig) und Kettle Corn (was eigentlich unser süßes Popcorn ist). Bei den Ständen gab es eine Autoausstellung, ein Kuchenwettessen (das sah so witzig aus :)) und ein Stand der Feuerwehr mit dem bekannten Abschießen, dass jemand ins Wasser fällt. Außerdem gab es den Stand des Roboticteams, der war wirklich cool. Das Team hatte ein Cupcake-Fahrzeug entworfen und einen Roboter, der Bälle wirft. Das war echt witzig. Ich blieb nicht bis zum Ende, da ich total K.O. war. Stattdessen wurde ich von meiner Gastmum weggefahren. Sie zeigte mir die Schule und ging anschließend mit mir einkaufen. Der Supermarkt ähnelte eigentlich vom Aufbau einer Edeka Filiale, doch war er viel heller und weißer. Gleich am Eingang war Brot und ich durfte mir eines heraussuchen. Am Ende wählte ich mit ihrer Hilfe ein Sauerteigbrot aus (wer glaubt in den USA gibt es nur weiches Weißbrot liegt also falsch). Dann gingen wir zur Käsetheke, auch hier sollte ich denn Käse aussuchen, jedoch kannte ich keine einzige dieser Sorten. Deshalb fragte meine Gastmum bei der Frau hinter der Theke nach. Diese war total nett und ich durfte verschiedene Sorten probieren. Ich entschied mich für einen Schweizer Käse. Nun gings weiter zum Shampoo, da ich nur eine kleine Flasche dabei hatte. Das war so richtig deprimierent. Ich kannte keine dieser Sorten. Auch wenn ich teilweise die Marken kannte hatten sie nicht das selbe Sortiment, wie in Deutschland oder Europa. Naja egal. Hab peinlicher Weise alle Flaschen geöffnet und dran gerochen. Eines hieß ,,Fiji" und roch einfach total frisch, wie in einem Frucht- Dschungel aus Orangen, Vanille, Maracuja und weitere Früchte. Einfach Hammer. Nun hollten wir noch kurz Orangen und Bananen (auf dem Schild stand aus Kanada, ich dachte in Kanada wäre es kalt, da frage ich lieber nicht nach). Zum Schluß ging es an die Kasse. Dort wurden uns nach dem Bezahlen, die Produkte eingepackt und zum Auto geschleppt, wie Hammer! Als der Bedienstete uns alles ins Auto eingeladen hat, fuhren wir los. Zuhause angekommen waren auch mein Gastbruder und Gastvater da, sie haben amerikanische Pizza mitgebracht. War echt gut. Nach dem Essen sind wir nochmal weggefahren, um ein Eis essenzugehen. Wir fuhren zur Hauptstraße dort, sind verschiedene Fastfoodketten und dazwischen Frosty Boy. Das ist eine Eisdiele mit Drive in-Schalter. Dort aßen wir ein Frozen yogurt. Frosty Boy hatte (für deutscheVerhältnisse) echt außergewöhnliche Eis- und Frozen Yogurtsorten z.B. NY Cheescake oder Butterfinger (Keine Ahnung was das ist, laut meinem Gastbruder ein Schokoriegel). Aber das absolut coolste war das gratis Eis mit Hundekeksen für Hunde. Am Abend gingen wir dann noch die neue Staffel Doctor Who schauen (Wer's nicht kennt, das ist eine Britische Sci-Fi-Serie). Peinlicher Weise bin ich während dem eingeschlafen, aber ich war so unglaublich müde.

8/22/2014

Erstes Treffen der Gastfamilie

Ich ging aus dem Flugzeug in die Ankunfshalle und dort standen sie schon wartend auf mich. Ich war so kaputt. Ich begrüßte sie mit Umarmungen und war über glücklich endlich angekommen zu sein. Nun musste ich noch auf meinen Koffer warten. Als ich ihn hatte liefen wir aus dem Flughafen zum Auto. Es war fast 22 Uhr und immer noch total warm. Im Flughafen war es total kalt gewesen. Wir fuhren eine gefühlte Ewigkeit zu ihrem Haus, dabei waren es eigentlich nur ein paar Kilometer. Naja zuerst zeigten sie mir alle Räume und dann aß ich erstmal meinen letzten Reiseproviant: ein Rosinenbrötchen.
Nun überreichte ich meine Geschenke:
  • Eine Metalldose mit Orginal Nürnberger Lebkuchen
  • Einen Spätzle-Shaker mit dem man auch Pfannkuchen machen kann
  • Ein selbstgemachtes Kochbuch (Natürlich auf Englisch)
  • Ein Buch von meiner Region
  • Verschiedene Süßigkeiten (u.a. Haribo, Duplo und Kinderschokolade)
  • Lebkuchengewürz, um selbst Lebkuchen zu machen
  • Jugendsprache Wörterbuch deutsch - englisch
  • 2x 3D-Puzzle der Berliner Mauer eines mit einem schönen Spruch und eines mit einem Bild zu Deutsch-Amerikanischen-Freundschaft
Wir unterhielten uns noch etwas. Dann ging ich aber schlafen, denn ich war total müde.

 
 





Welcome to the USA!

Als wir ankamen mussten wir erst mal die Zollkontrolle überwinden. Das einzige Problem war die unendliche Schlange vor dem Schalter. doch die war eigentlich recht einfach. Vorher hatte ich besonders davor angst, dass ich irgend eine Frage des Sicherheitsbeamten nicht verstehen könnte. Doch die einzige Frage war, ob ich meinen Daumen auf den Fingerabdruckscanner legen konnte, keine große Sache also. Nach der Sicherheitskontrolle musste ich meinen Koffer abholen. Dort traf ich dann die anderen PPP'ler wieder. Zusammen verließen wir den Sicherheitsbereich und warfen unsere Zollerklärung in eine Box. Nach der Sicherheitszone kam schon wieder das Fließband, um den Koffer für den Anschlussflug abzugeben. Im Flughafen war alles dann Chaotisch. Wir wollten etwas trinken, doch wussten nicht wo. Naja wir tourten etwas durch die verschiedenen Terminals mit der Verbindungsbahn. Es war echt unfassbar, die ersten Schritte auf der anderen Seite der Erde. Wir erfuhren von einer Person, die wir fragten, dass die Restaurants am Terminal sind, deshalb checkten wir wieder in den Sicherheitsbereich ein. Wir tranken in einem Restaurant etwas und schauten anschließend, wo unsere Flüge starteten. Denn das hatte zuvor noch nicht festgestanden. Mein Flug und der einer PPP'ler stand immer noch nicht fest. Wir wussten also schon das Terminal, aber noch nicht das Gate. Die Anschlussflüge einiger Austauschschüler waren zwei Stunden nach der Ankunft andere bis zu 8 Stunden danach. Ich lag mit 6 Stunden also im Mittelfeld. Nach und nach brachten wir nach und nach alle zu ihren Abfluggates und verabschiedeten uns von einander. Sodass am Ende nur noch ich und die andere PPP'lerin übrigblieben. Wir schauten uns noch etwas in den zahlreichen Geschäften um, kauften Smoothies bei Mc Donald's und setzten uns hin. Wir traffen noch eine nette Amerikanerin mit der wir uns unterhielten. Sie hatte ebenfalls eine Austauschschüler aus Deutschland. Wir machten noch ein paar Fotos und dann war es soweit. Wir mussten uns verabschieden. Es fiel mir echt schwer, da wir sehr viel Spaß gehabt hatten, was ich wirklich nicht erwartet hatte! Während des Anschlussflug war ich total aufgeregt. Ich hatte keine Ahnung, wie ich die Gastfamilie begrüßen sollte. Ich war total aufgeregt. Ich hatte einen Platz am Gang des Kartoffelfliegers von United Airlines. Der Flieger knackte und hatte wirklich keinen Komfort. Ich war so müde. Die Person neben mir schlief schon. Doch ich die ersten Zeilen für meinen Blog. Und dann war der Flieger auch schon im Landeanflug.

Über den Wolken

Also wir liefen in das Flugzeug. Im Flugzeug veränderten wir die Sitzplätze, so dass wir drei PPP'ler zusammen sitzen können. Es war echt witzig. Wir hatten viel spaß. Vor dem Abflug stellten wir noch ein Bild von uns drei in die What's app-gruppe des PPP.
Gleich geht's los!
Während des Flugs erzählten wir miteinander, schauten Filme oder hörten Musik. Der Flug war echt lang. Es gab mehrere Mahlzeiten. Es gab ein Sandwich mit Käse und Schinken. Die zweite war Chicken und eine grüne Soße mit Reis. Zwischendurch gab es noch Knabberzeug.

Vor dem Sprung über den großen Teich

Am Morgen des 22. August war es dann so weit und meine Reise begann. In der Nacht vorher schliefen ein teile meiner Familie bei mir. Was nicht unbedingt hieß, dass ich ein Auge zubekommen habe. Naja um 6 Uhr machte ich mich fertig für die Abreise. Alles war irgendwie seltsam. Der Weg zum Flughafen kam mir sehr kurz vor. Ich wollte eigentlich noch so viel machen, und sagen zu meinen Eltern, doch ich blieb still. Ich glaube nicht, dass ich viel geredet habe. Am Flughafen liefen wir durch ein nahezu leeres Flughafengebäude bis wir über eine Brücke zu Terminal 1 kamen. Am Ende dieser Brücke stand meine Oma und mein Opa. Ich muss zu geben, dass mir dieses letzte Mal mit meinen Lieben zusammen zu kommen, beinahe Tränen in die Augen getrieben hat, doch ich konnte es gerade noch abwenden.  Nur noch wenige Schritte und ich musste meinen Weg alleine beschreiten. Wir suchten einen Automaten, an dem man sich sein Flugticket ausdrucken lassen konnte und druckten mein Ticket für den Anschlussflug aus, das andere  bekamen wir nicht raus. Somit mussten wir durch das halbe Terminal laufen, um in zu einem Schalter zu kommen, der mal nicht für die "Buissness Class" ist. Die Frau am Schalter war sehr nett und zog uns vor. Sie druckte mein Ticket aus und nahm mein Gepäck entgegen. Nun gingen wir in Richtung Sicherheitskontrolle. Ich wurde immer nervöser. Nun standen wir vor der Sicherheitskontrolle und es hieß Abschied nehmen. Ein Jahr fühlte sich so lang an. Während ich mich verabschiedete kam gerade eine Gruppe mit Austauschschülern. Es war einfach total schmerzhaft sich zu verabschieden. Ich beeilte mich mit dem Verabschieden, dass ich auch noch vor der Gruppe durch kam. Vor mir stand ein Schalter an dem die Tickets kontrolliert werden, diesen wollte ich passieren. Der Mann an diesem Schalter meinte, dass ich von dem Computer für eine zusätzliche Kontrolle ausgewählt wurde. Juhu, als ob ich nicht schon aufgeregt genug gewesen wäre. Ich fühlte mich so leicht beschissen. Nun die ersten Minuten ganz alleine und gleich mal einen Mist erlebt. Ich und die anderen, die der Computer ausgewählt hatte standen nun in alleine ohne jegliche Hilfe in einer Schlange und wir durften unser gesamtes Zeug einzeln auspacken. Das Handy durfte nicht in der Hülle bleiben, die Festplatte nicht in ihrem Cover und mein Mäppchen musst auch ausgepackt werden. Außerdem musste ich alle Geräte anschalten. Jetzt mal ehrlich, bevor ich geflogen bin, bekommt man von allen Seiten gesagt, dass die Vereinigten Staaten bei der Einreise total penibel sind, bei mir hatten die nicht so einen Aufstand gemacht, wie die Deutschen. Naja wie auch immer, ich war nun zu spät für das Treffen mit den restlichen Austauschschülern, obwohl ich viel zu früh lausgegangen war. Hastete nun vor zu meinem Gate. Ich kam dort an und wurde abgehakt. Ich schaute mich nach den anderen PPP'lern um, sie waren noch nicht da. Ich fragte deshalb, ob ich nochmal vor zum Duty-Free-Shop durfte, um mir Kaugummis zu kaufen. Ich ging vor. Der Laden war ziemlich groß und ich beeilte mich ihn nach Kaugummis zu durchforschten. Ich glaube ich habe 5 Euro für ein kleines Päckchen Kaugummis bezahlt, ist hundert pro Rekord, aber wenn's bei Abflug hilft. Außerdem was soll ich in den USA mit meinen Euros? Auf jeden Fall nahm ich mit dem Kauf dieser Kaugummis an einem Gewinnspiel teil. Ich ging zurück und fand schon zwei PPP'ler, die ich kannte, unter den anderen Austauschschülern. Ich hatte mich so gefreut, als dann noch eine weitere kam, wow vor Freude wer ich beinahe ausgeflippt. So war ich dann von der Traurigkeit, da ich meine Heimat verlasse abgelenkt. Let's go.

8/21/2014

Meine letzten Tage in Deutschland

Morgen ist es soweit, ich werde in die USA fliegen und für 10 Monate weit weg sein. Während der letzten Wochen gab es unzählige letzte Male. Ein letztes Mal Eis essen, ein letztes Mal Kino, ein letztes Mal eine Person treffen. Natürlich sind das keine wirklichen letzten Male, denn in 10 Monaten kann ich das alles wieder sehen und tun, jedoch ist es irgendwie seltsam. Natürlich freue ich mich auf die neuen Orte, neue Menschen und auf die neuen Erfahrungen, jedoch ist da auch ein kleines bisschen Furcht, ob das alles klappt, ich mich dort zurecht finde und ob ich dort Freunde finde. Allem in allem bin ich unglaublich aufgeregt und total gefühlsmäßig verwirrt.

8/18/2014

Beantragen des Visums

Um mein Visum zu beantragen musste ich auf das US-Generalkonsulat in Frankfurt. Nachdem ich eine Onlinebefragung beendet habe, bekam ich auch recht zeitnah einen Termin auf dem Konsulat für das Interview. Die Tage meinem Besuch auf dem Konsulat machte ich mir über das Interview Gedanken. Ích stellte mir dieses Interview richtig streng vor, wie in einer Polizeibefragung in den Filmen im Fernsehen. Als ich dort ankam war ich erstmal von der langen Schlange und den Security-Männern eingeschüchtert. Doch als ich dann drinnen in die Halle rein lief legte sich das wieder. Die Atmosphäre in dieser "Halle" war recht locker. Besonders das Café im hinteren Bereich und die gute Belichtung des Raumes waren hierfür förderlich. Direkt am Eingang zu dieser Halle wurde mir mitgeteilt, wo ich hin musste. Ich musste an einen Schalter gleich rechts. Dort wurde mein Antrag und meine Onlinebefragung überprüft. Außerdem wurden meine Fingerabdrücke gescannt. Der Mann hinter diesem Schalter sprach mit mir Deutsch. Am nächsten Schalter wurde mein mitgebrachten Unterlagen, der Reisepass und der mitgebrachte DHL-Umschlag kontrolliert und währenddessen wurde ich ein paar einfache Fragen gefragt. So beispielsweise, ob ich mich auf schon auf die USA freue und ob ich schon eine Gastfamilie habe. Wie ich am Ende des Gesprächs erfuhr, war dies mein Interview gewesen, also total locker. Streng war zumindest in meinem Fall keiner gewesen, sondern alle total nett.

5/04/2014

Die Vorbereitungswoche in Berlin

Die Vorbereitungswoche ist für mich ein tolles Erlebnis gewesen. Diese hatte in Berlin stattgefunden und war nicht langweilig gewesen, sondern aufregend. Besonders, weil wir uns abends in Gruppen frei in der Stadt bewegen durften. Aber auch das Programm, der Organisation mit den Projekten war meist echt witzig und interessant gewesen. Die restlichen Teamer waren unglaublich nett und auch die anwesenden Returnies waren sehr freundlich gewesen und hatten uns gerne von ihren Abenteuern berichtet. Sowohl mit den Returnies, als auch mit einer Vielzahl der anderen PPP'ler hatte ich viel Spaß gehabt. Nun komme ich zu dem, was wir gemacht haben. Wir durften uns in Gruppen mit verschiedenen Themen einwählen und haben, dann die Stadt erkunden. Es gab mehre Themen, so beispielsweise das Thema "Volksentscheid zum Tempelhofer Feld" oder " USA und Deutschland - gegenseitige Spionage?" Beides waren aktuelle Themen, die anderen fielen für mich raus, doch zwischen den beiden Themen überlegte ich hin und her, so entschied ich mich letzten Endes für den Volksentscheid. War auch ein ganz interessantes Thema gewesen. Während der Ausarbeitung eines Projektes, welches man am Donnerstag vorstellen sollte, lernte man sich untereinander und Berlin kennen. Auch wenn der Name meiner Gruppe dies vermuten lässt, waren wir nicht ausschließlich am Tempelhofer Feld, sondern tourten mit Bus, S-Bahn, Bus und zu Fuß durch die Stadt, um dann an unterschiedlichen Orten Befragungen zum Volksentscheid durchzuführen. Durch dieses durch die Stadt touren sahen wir viele bekannte Bauwerke und Plätze, so unter anderem das Brandenburger Tor, die East Side Gallery, den Potsdamer Platz und das Luftbrückendenkmal. Wir haben jedoch nicht nur mit unseren Themengruppen viel erlebt, sondern auch als ganzes. Zusammen waren wir im Paul-Löbe-Haus und haben interessiert bei einem Rundgang durch den Gebäudekomplex de Bundestages, der von dem Bundestagsabgeordneten Lothar Binding gemacht wurde. Außerdem haben wir gemeinsam eine Minigolfanlage im Dunkeln besucht, natürlich war es nicht komplett Dunkel, sondern überall an den Wänden, an der Decke und am Boden waren Malereien mit Neonfarben. Das hatte mir sehr viel Spaß gehabt! Mein Highlight war jedoch mein weiteres Treffen mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Meister im Reichstagsgebäude. Durch dieses Treffen konnte ich noch mehr über den Bundestag, die Gebäude und die Geschichte der Gebäude hören und auch sehen. So sah ich auch Orte, wo normale Touristen eigentlich weniger hinkommen. Dieser Aufenthalt, genauso wie die Vorbereitungswoche haben  mir sehr viel Spaß gemacht und beides ging viel zu schnell vorüber und ich bin froh, dass ich sowohl den Mittag an dem ich mich mit Dr. Meister getroffen habe, als auch die PPP-Vorbereitungswoche mitmachen und erleben konnte.

1/22/2014

Die Zusage

Eines Mittwoch, morgens im Januar lief meine Mutter mir und meinen Freunden entgegen. Sie war aufgeregt und ich wusste nicht warum, in den Briefen von GIVE wurde eine Entscheidung bis Mitte Februar angekündigt, somit war es noch etwas früh. Sie sagte wenig und hatte auch bereits etwas geweint. Sie gab mir einen Brief. Ich schaute zuerst auf meine Anschrift, dort war der Adler des Deutschen Bundestages und darunter stand Platz der Republik, Berlin. Natürlich vermutete ich sofort, um was es in dem Brief ging. Jedoch war ich zuvor noch etwas unsicher gewesen, deshalb wusste ich nicht, ob es wirklich eine Zusage war. Als ich es las, begannen meine Hände zu zittern. Ich begann zu verstehen, wer mir diesen Brief geschrieben hatte, doch wirklich fassen konnte ich es erst Stunden später.